Fragen an den Gemeinderat

Hier können Sie interessante Ausschnitte aus unserem Fragenkatalog lesen, den wir am 09.11.2012 im Rathaus für die öffentliche Bürgerversammlung 2012 am 20.11.2012 abgegeben haben. Die gesamte Datei können Sie auch gerne in unserem Download-Bereich herunterladen.

 

Themengebiet Nr. 1
Nach unseren Recherchen gab es in der Vergangenheit schon Vorschläge von Bürgern, dem jüdischen Ehrenbürger von Garmisch-Partenkirchen, Hermann Levi, nach so viel vor Ort erlittenem Unrecht ein angemessenes Andenken zu setzen. So bestätigte uns Herr Alois Schwarzmüller, Studiendirektor a.D. und SPD-Revisor, in einem Telefonat am Sonntag, den 04.11.2012, daß er dem 1. Bürgermeister Thomas Schmid bereits im Jahr 2008 in einem Brief den Vorschlag unterbreitet habe, den Partenkirchner Kurpark in Hermann-Levi-Park zu benennen, aber keine Reaktion auf seinen Vorschlag erhielt.
Frage: Warum haben die kommunalpolitischen Instanzen in Garmisch-Partenkirchen bis dato das Thema „Ehrung des Hermann Levi“ ignoriert?

Themengebiet Nr. 2
In der derzeitigen Debatte geht es eigentlich um die Ehrung ehemaliger Bürgermeister unserer schönen Marktgemeinde. Jetzt wurde daraus ein Gesamtpaket, das zusätzlich den Ehrenbürger Hermann Levi und den ehemaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg beinhaltet.
Fragen: Welche Person(en) vom Ältestenrat hatte(n) diese Idee und warum? Soll der jüdische Ehrenbürger Hermann Levi instrumentalisiert werden, um den Namen Hindenburg aus Garmisch-Partenkirchen zu tilgen und eine öffentliche Diskussion zu diesem historischen Thema zu vermeiden? Warum werden diese Themen nicht separiert?

Themengebiet Nr. 3
In Garmisch-Partenkirchen gibt es noch einige freie Alternativen, um verdiente Persönlichkeiten zu ehren oder auch Denkmale unserer Deutschen Geschichte zu schaffen. So hat beispielsweise der Platz, an dem sich die Straßen Bankgasse, Klammstraße, Fürstenstraße und Am Kurpark treffen noch keinen Namen. Auch der Partenkirchner Kurpark oder die Grund- und Mittelschule Garmisch-Partenkirchen am Gröben könnte einen neuen Namen erhalten. Es gibt bestimmt auch einen Saal im Kongresshaus, der nach einer verdienten Persönlichkeit benannt werden könnte. Man könnte auch Büsten und Gedenktafeln aufstellen.
Frage: Warum wurden diese Alternativen vom Ältestenrat nicht in Erwägung gezogen?

 

 

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